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Sonderausstellung „Müll im Meer“

 

2018 fokussiert das Strandingsmuseum St. George auf das wachsende, globale Problem: die Unmengen von Plastikmüll in den Weltmeeren

Das tun wir mit der Sonderausstellung „Havfald“ („Müll im Meer“), die 2018 in der Öffnungszeit des Museums erlebt werden kann.

Gestrandete Plastik

Das Strandingsmuseum St. George enthält Erzählungen über Schiffe, die an der dänischen Westküste gestrandet sind. Mit den gestrandeten Schiffen brachte das Meer Strandgut und Seeleute an die Küste – und in vielen Fällen war das sogar recht nützlich.

Heute bringt das Meer in hohem Maβe Plastik an die Küste. Plastik, die von schlechten Entsorgungssystemen ins Meer gelangte, von Leuten, die gerade nicht nachgedacht hatten, oder bloß von unangenehmen Unfällen, wo die Plastik über Land und Wasser geflogen ist.

 

Das Problem mit Plastik in den Meeren ist groß

Plastik in den Meeren verschwindet nicht. Die Plastik wird nur in immer kleinere Teile zersetzt. Die Meerestiere können Plastik mit Futter verwechseln – und das hat fatale Folgen.

 

Hier ist „die Erdnuss-Schildkröte“ (”The Peanut Turtle”) von Missouri, USA. Als die erwachsene Schildkröte gefunden wurde, wurde die Plastik abgeschnitten, ihr Panzer war aber für immer und ewig wie eine Erdnuss geformt. Foto: Missouri Department of Conservation.

Einer von mehreren hunderten Einsiedlerkrebsen, die heute in Plastikmüll wohnen, wurde auf Henderson Island aufgespült. Dieser Plastiktiegel ist eine Creme von Avon. Foto: Dr. Jennifer Lavers der University of Tasmania.

Die Basstölpel hier verwenden den Müll, um Nester zu bauen. Das ist ziemlich clever! Foto: Marlisco.

 

Das Meer ist groß und schön

Wir wohnen auf dem blauen Planeten. Die Erde ist zu 70% vom Meer bedeckt – es ist groß, schön und voller Leben. In der Sonderausstellung haben wir eine Ecke für Sie eingerichtet, wo Sie tolle Bilder vom Leben unter Wasser genießen können.

 

Das Strandingsmuseum St. George hat unterwasserarchäologische Verantwortung. Lesen Sie mehr hier. Auf dem Bild sieht man die Unterwasserarchäologin des Museums Tine Verner Karlsen bei der Vermessungsarbeit in schwedischen Gewässern. Foto: Heike Müller.